
Ihre Durchlaucht Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
hat die Schirmherrschaft für die Wissenschafts- und Spendeninitiative 'Meister-Eckhart-Stiftung' übernommen.
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Gloria, Fürstin von Thurn und Taxis wird als Maria Gloria Ferdinanda Joachima Gräfin von Schönburg zu Glauchenau und Waldenburg in Stuttgart am 23. Februar 1960 geboren. Der Beruf ihres Vaters Graf Joachim führt die Familie nach Togo und Somalia. 1970 kehrt sie wieder nach Deutschland zurück. 1980 heiratet Gloria am 31. Mai in Regensburg den um vierunddreißig Jahre älteren Fürsten Johannes von Thurn und Taxis. Der Ehe werden drei Kinder geschenkt, zwei Töchter (Maria Theresia und Elisabeth) und ein Sohn (Albert). In den 80er Jahren stilisiert sich Fürstin Gloria mit extravaganten Auftritten, schrillen Frisuren und gewagten Outfits zum ‚Enfant terrible‘ des Adels. In vielen Talkshows ist sie gern gesehener Gast. Als ihr Mann nach nur zehn Ehejahren stirbt, übernimmt sie die gesamte Verantwortung des schweren Familienerbes. Sie konsolidiert mit neuen Ideen und großem Engagement den verschuldeten Familienkonzern. Die Sanierung gelingt. Der Staat Bayern bekommt anstelle von Geldzahlungen den 2200 Stücke umfassenden Hofschatz. Der Freistaat gründet später mit der Sammlung ein eigenes Museum im Regensburger Fürstenschloss St. Emmeram. Bald als versierte Geschäftsfrau anerkannt, wird sie 2002 vom US-Wirtschaftsmagazin ‚Business Week‘ zur zehntbesten Finanzmanagerin gekürt. 2006 erhält sie das Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland . Sie sei, so der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, eine „exzellente Repräsentantin gesellschaftlichen, sozialen und karitativen Wirkens“. Fürstin Gloria hat den Mut, über sich in einer Biografie „einfach, ungezwungen und temperamentvoll“ zu berichten. Sie tut dies in der Form eines Gespräches mit Peter Seewald, dessen Dialogbücher mit Joseph Kardinal Ratzinger ( „Salz der Erde“ und „Gott und die Welt“) weltweite Verbreitung gefunden haben. Sie hat auch den Mut, im kulturellen Dialog der Gegenwart ihre Stimme zu erheben und über den christlichen Glauben zu sprechen, so wie ihn Papst Benedikt XVI. definiert. Sie schreibt sogar ein Geleitwort zu dem viel beachteten Bekehrungsbuch von Alessandra Prinzessin Borghese „Mein Weg zum Glauben“ (2005). Wie Kardinal Meisner huldigt sie der „seltenen Angewohnheit, für ihre Meinung lieber ab und zu Prügel zu beziehen, als damit hinter dem Berg zu halten“ (J. Marten). Geradezu vorbildlich erscheint Fürstin Gloria in ihrem Umgang mit Besitz, mit großem Besitz. Sie sagt: „Im Übrigen ist es ein sehr gutes Prinzip, wenn man sich als Verwalter betrachtet. Denn nichts auf der Welt gehört einem selbst. Es ist alles nur geliehen“. Das sagt auch Meister Eckhart: „Wir sollen alle Dinge nur so haben, als ob sie uns geliehen wären und nicht gegeben“ (Reden der Unterweisung).
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